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Chronik

100 Jahre SV Brackel 06


Vorwort

Der „Schuldige“ am Erscheinen dieser Vereins-Chronik ist schnell ausgemacht: Herbert Römer. Was der Ehrenvorsitzende des Vereins an akribischer Arbeit über Jahrzehnte geleistet hat, ist einfach kaum zu glauben. Bis 1994, seinem Ableben, hat er Woche für Woche nicht nur aus einer Zeitung alle Berichte, Tabellen usw. ausgeschnitten und in zahlreichen Kladden und dicken Geschäftsbüchern sehr geordnet eingeklebt. Ich kann als Autor dieser Vereinsgeschichte nur sagen: ohne seine sagenhafte Arbeit hätte ich gar nicht anzufangen brauchen. Ihm sei dafür aus vollem Herzen auch postum ein besonderes Dankeschön gesagt.

Als ich von einigen früheren Sportkameraden angesprochen wurde ob ich mich evtl. bereiterklären würde, aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Vereins, eine Jubiläumsschrift zu verfassen, sagte ich spontan zu. Auch ohne noch Vereinsmitglied zu sein, habe ich die schöne Zeit in der Jugend, der 1. Mannschaft und den Alten Herren nicht vergessen. Deshalb ist es für mich eine Selbst-verständlichkeit, diese Aufgabe kostenlos zu erledigen.

Zu meiner Person darf ich schmunzelnd auf die Vereinsnachrichten von 1968 zurückgreifen, in denen ich für 25jährige Mitgliedschaft geehrt wurde: „Sportfreund Günter Knippenberg spielte nach dem Kriege (ab 1946) zunächst noch mit den älteren Strategen wie Karl Brell, Männlein Schulte und anderen in der ersten Mannschaft.

Während seines Studiums in Münster war es ihm nicht möglich, ständig für den Verein parat zu stehen, zumal er auch in der Studentenmannschaft spielte, die zweimal Deutsche Studentenmeister wurde. Günter Knippenbergs Stärke lag im Spielaufbau. Er verstand es, mit langen Pässen des Gegners Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen, zumal so ein Flügeflitzer wie Artur (Atze) Husen und Günter Burggraf darauf eingestellt waren. Heute noch spielt Sportfreund Günter Knippenberg in der Alt-Herren-Mannschaft unseres Vereins. Leider zwingt ihn eine langjährige Knieverletzung, des öfteren zu pausieren. Durch sein ausgeglichenes und ruhiges Wesen hat er in der Mannschaft nur Freunde.“

Bei der Zusammenstellung dieser Chronik ergab sich natürlich die Frage, was soll erscheinen und was nicht. Ich bitte also alle Sportfreunde um Nachsicht, wenn gerade ihre Mannschaft nicht namentlich genannt wird oder im Bild erscheint. Wegen der Fülle an Unterlagen von Herbert Römer war einfach nur ein ganz geringer Teil möglich. Das Ganze wäre zu umfangreich und unübersichtlich geworden. Weniger war hier also mehr.

Im übrigen habe ich noch in der alten Rechtschreibung geschrieben, weil die allgemein gültige Regelung immer noch fehlt. Ich bedanke mich außerdem bei allen Sportfreunden, die mich mit Unterlagen und Fotos unterstützt haben.

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